Posts mit dem Label FJP werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label FJP werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 11. Dezember 2011

Mädelswochenende

Ich hatte zur Abwechslung mal ein reines Freizeitwochenende: Isabel aus meiner Seminargruppe hat uns besucht. Außer Jess und mir wollte eigentlich Nikolas noch dabei sein dieses Wochenende, die anderen hatten keine Zeit. Der hat sich dann aber auch nicht gemeldet, bzw. irgendwann viel zu spät und war mit unseren Plänen nicht einverstanden. Also war es ein reines Mädelswochenende.
Freitagabend haben wir gemeinsam gekocht und saßen dann bis 3.00 Uhr in der Nacht noch in der Küche. Es tut total gut mit Leuten zu reden, die in der gleichen Situation sind wie man selbst. Ausgezogen, als FJPler am Arbeiten, am Pläne machen, wie es nach dem Jahr weiter geht.... Außerdem natürlich - wie nicht anders zu erwarten - politisch interessiert. Irgendwann haben wir unsere gemütliche Runde aufgelöst und die beiden haben mich zur Bushaltestelle gebracht. Dort haben wir noch eine ganze Weile gewartet, denn Bonn ist eine große Stadt, da wundert man sich nicht, wenn laut der Zeittafel alle Busse um halb vier in der Nacht im Stau stehen, während die Straßen mittelmäßig dicht befahren sind.

Samstag war ich dann mit Isabel auf ihren Wunsch hin bei Haribo. Während sie kräftig eingekauft hat, habe ich mich mit der Geschichte des Goldbären und der Produktion von Gummibärchen beschäftigt. Auf dem Rückweg sind wir noch ein bisschen über den Weihnachtsmarkt gelaufen und haben einen Crepe gegessen.

Wieder bei Jess haben wir bei Kerzenstimmung Kaffe getrunken, Plätzchen und Orangen gegessen. Danach haben wir wieder gemeinsam gekocht: gebratene Auberginen, Pellkartoffeln, Kräuterquark, Tomaten- Feta- Salat und Gemüse zum Dippen, dazu Sekt. Das ganze immernoch bei Kerzenstimmung, das war total gut.

Danach haben wir uns schick gemacht und sind nach Köln aufgebrochen. Da haben wir erst einen Cocktail getrunken (liebe Implusbesucher, hört euch das an: ein großes Glas mit einem ausgefallenen Cocktail, der viele Zutaten hat, kostet in Köln ganze 3.90€) und sind dann in die Roonburg.

Nach kurzem Anstehen waren wir drin und haben bis der Laden zugemacht hat nicht mehr aufgehört zu tanzen. Erfrischend war, dass Jess und Isabel auch nichts drauf gegeben haben, wie sie tanzen, sondern einfach großen Spaß daran hatten, sich zu bewegen, egal was die anderen denken. (Was nicht heißt, dass es schlecht aussah, nein im Gegenteil, wir hatten echt was drauf.)
Die Musik war der Wahnsinn, eine total gute Mischung aus der normalen Clubmusik, ein bisschen was elektronisches oder Hip Hop, zwischendruch auch andere clubuntypische gute- Laune- Lieder, dazwischen sowas wie "Westerland". Und wir wären nicht in Köln gewesen, wenn wir nicht das FC Köln- Lied gehört hätten, als sie gewonnen haben und wenn zu späterer Stunde nicht noch einmal vom allen Anwesenden "Da simmer dabei, dat it priiiiiima, viiiiiivaaaaaat Colonia!" gegrölt worden wäre.

Mit schmerzenden Füßen sind wir noch zur Bahn gerannt, die wir fast verpasst hätten und um halb sieben war ich dann endlich im Bett. Dementsprechend ruhig war mein Sonntag.
Wirklich alles total gelungen, ein richtiges Mädelswochenende mit quatschen und über Probleme und Kerle reden und schminken und tanzen und allem.

Freitag, 28. Oktober 2011

Das Seminar

Ich habe bisher keinen Aufhänger gefunden, mein Seminar zu einem spannenden Text zu verarbeiten – deswegen hat es auch so lange gedauert…

Jetzt einfach kurz und knackig:

Montag – Anreise. Haben uns zu dritt in der Bahn getroffen, der Bonner Rest hat den Treffpunkt nicht gefunden, weil die rote Uhr mittlerweile grau ist. Auf Fahrt alle weltbewegenden Themen geklärt: pro/contra Veggietum, politische Lage, Ergebnisse des letzten Fußballspiels. In Rheinbach die anderen 17 Teilnehmer getroffen, alle sehr sympathisch, Spaß von Anfang an. Zimmerverteilung, Steckbrief mit gemaltem Portrait und erstes Projekt: Einkaufsliste für Kochdienst schreiben. Abends Diskussion auf dem Zimmer über Gott und die Welt.

Dienstag – Impulsreferat und anschließende Diskussion in Kleingruppen: Was erwarten wir von einer perfekten Gesellschaft? Welches System/welche Gesetzte würden wir in einem perfekten Staat aufstellen? Diskutiert anhand von 18 Themen (z.B.: Familie, Geschlechter, Arbeit, Gesundheitssystem, Gewalt, Drogenkonsum…) Fast die Köpfe eingeschlagen, aber dann doch lieb gehabt. Einsatzstellenvorstellung. Abends Tassen bemalen und Unterhaltung bis noch später in die Nacht + Sekt.

Mittwoch – Besuch in Bonn. Besuch bei ijgd (Trägerschaft). Stadtführung Regierungsviertel. 26% der Bevölkerung ausländischen Hintergrund (platter Selbstversuch: durchzählen mit 1,2,3, Türke). Gruppe geht in Museum, alle, die schon mal da waren, chillen in der Stadt. Total guter Tag. Abends noch länger wach mit noch interessanteren Diskussionen. Spätestens heute verstehen sich alle so gut, als würden wir uns seit Wochen kennen. Nach 12 Uhr Geburtstag Kevin.

Donnerstag – Planung nächstes Seminar. Unsere Gruppe kauft ein. Hätten fast einen Zierkürbis zu Suppe gemacht, an der Kasse noch gemerkt. Suppe war superlecker, unglaublich lecker, hat aber drei Stunden gebraucht. Abends „Wag the Dog“ gesehen. ab 12 Uhr Geburtstag Jessi. Längster Abend.

Freitag – nach 1.5 Stunden Schlaf auf zum Brötchen holen. Großputz (Selbstversorger putzen selbst), Abschlussrunde, Zugfahrt heim. Durchschlafen bis Samstag 12 Uhr.

Das Seminar war der Hammer. Wir hatten so viel Spaß und haben uns so gut verstanden, das ist unglaublich.